Kinder auf den Spuren des Jüngers Petrus

Petrus sah hinab in die bodenlose Tiefe des Wassers und erschrak. Seine Angst war riesengroß. Wer war dieser Mann, der dennoch all seinen Mut zusammennahm, den Blick hob und sah, dass Jesus ihm schon entgegen kam? Und wie schaffte er es, seine Zuversicht auch auf seine Freunde zu übertragen?

Wir, die Bibelentdecker von St. Marien in Lamme, waren vom 18.-21. April solchen Fragen auf der Spur. Gemeinsam haben wir eine Reise voller Erlebnisse und Entdeckungen unternommen, zu der wir weder Auto, Bahn noch Flugzeug besteigen mussten.

Das Team aus Heinke, Bernhard und Malte Kiy, Thomas Otte, Ann-Sophie Schomäcker, Alina Juch und André Rott hatte alles schon liebevoll für uns vorbereitet: Jeden Morgen ließen Spielszenen die Geschichte von Petrus und den Jüngern vor unsern Augen lebendig werden. Wir haben viel über den Mann, der zu Jesu Freund wurde, erfahren. Gemeinsam haben wir gesungen, gebastelt, gegessen und viel gelacht. Selbst gebastelte Flöße und Fische wurden in Planschbecken zu Wasser gelassen. Auch ein gestrandetes Ruderboot ließ uns in die Welt von Petrus eintauchen. Zwischendurch gingen wir für ausgelassenes Toben und Fußballspielen auf der Wiese rund um Kirche und Kirchhaus vor Anker. Jeder Kinderbibeltag wurde in unserem großen „Petrus-Logbuch“ festgehalten.

Als besondere Höhepunkte unserer spannenden Entdeckertour bleiben uns das gemeinsame Grillen, die inzwischen zur Tradition gewordene Nachtwanderung und die Übernachtung im Kirchhaus in Erinnerung. Am Morgen unseres letzten Reisetages hatten wir die Eltern zu einem gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Dann war es Zeit, sich von dieser Seefahrt, die unsere Ferien so bereichert hat, zu verabschieden und leicht übermüdet in den Heimathafen einzulaufen. Alle Kinder waren sich einig: Es gibt Reisen, für die es sich lohnt, zuhause zu bleiben. 


Der Rabe Rax führte durch das Programm 


Anspiel zum Fischfang des Petrus


Die Kinder sind ganz dabei


Die Überquerung des Sees Genezareth